Nach unserem Wintereinbruch im Yellowstone Park haben wir uns ganz schnell wieder Richtung Sonne aufgemacht. Wir sind quer durch Wyoming gefahren und haben Rast in kleinen Nestern wie Landers und Lusk gemacht. Wir waren nur jeweils eine Nacht in den Motels und es gibt auch nichts besonderes darüber zu erzählen.
Auf diesem Weg sind wir wieder am Independence Rock gelandet. Wieder – weil er nur wenige Meilen vom Devils Gate liegt, aber beim ersten Besuch dort, war es uns einfach zu kalt für einen Spaziergang. Diesmal haben wir angehalten und sind bei herrlichem Wetter um den Berg herum gewandert.
Auf ihrem Weg über den Oregon Trail in den Westen sind viele Immigranten am 4. Juli (Unabhängigkeitstag) an dem Felsen vorbeigekommen. Daher wurde er „Independence Rock“ getauft. Etliche haben auch hier Namen und Datum ihrer Reise hinterlassen. Leider ist kaum noch etwas zu erkennen. Da der Independence Rock erst gegen 1960 als nationales Wahrzeichen anerkannt und geschützt wurde, sind leider viele neue Einträge vorhanden.
Wir haben den Spaziergang genossen und waren froh mal aus den Städten rauszukommen. Diese Trips von einem Motel und am Morgen gleich weiter ins Nächste, sind ganz schön anstrengend. Wir werden jetzt Richtung Chadron aufbrechen und dann ab Freitag eine Woche im Indianer Reservat bleiben. Wir haben uns im „Prairie Wind“ ein Zimmer gebucht. Das ist das Indianer Casino – aber dazu mehr in den nächsten Berichten.