Harney Peak / South Dakota

Samstag, 5. Juli 2008

Heute haben wir den Harney Peak erklommen. Der Harney Peak ist nicht nur der höchste Berg von South Dakota. Er ist auch der höchste Berg zwischen den Rocky Mountains und den Alpen. Also dürft Ihr mich jetzt gerne Elke Trenker nennen, obwohl ich mir eher wie eine Bergziege vorkam. Denn der Weg zum Gipfel war sehr felsig und uneben. Uns ist es schleierhaft, wie die Touris teilweise mit Flip Flops die Tour überstanden haben.

Schließlich ist der Harney Peak stolze 2.207 m hoch und der Pfad hinauf bietet vom gemütlichen Waldweg bis hin zum steinigen Aufstieg so ziemlich alles. Wir haben selbst in festen Schuhen über 4 Stunden für diese Tour benötigt. Benannt wurde der Berg in den späten 1850igern nach General William S. Harney.

Harney Peak gehört zu den drei heiligsten Plätzen der Lakota. Hierzu gibt es folgende Geschichte, von der ich leider nur die Kurzfassung habe: In der Nähe vom Harney Peak in den Black Hills lagerte eine Familie. Jeden Tag flog ein roter Adler über den Platz und stahl ein kleines Mädchen. Er trug es hinauf in sein Nest am Gipfel des Harney Peak und tötete es. Die Männer versuchten immer den roten Adler zu erschiessen – sie trafen ihn aber nicht. In ihren Gebeten baten sie um Hilfe bei Fallen Star und dieser erschien auch, nachdem der Adler bereits sieben Mädchen geholt hatte. Fallen Star erschoss den roten Adler und rettete die Seelen der sieben kleinen Mädchen. Er platzierte die kleinen Seelen als Sternenbild am Himmel und nannte es: Wicincala sakowin – seven little girls.

Nach unserem Abstieg haben wir uns hungrig auf den Weg nach Custer State Park gemacht aber leider den Weg verfehlt. Wir sind dann in Hill City gelandet und haben einen Blick ins Diner Route 16 riskiert. Hier haben wir für unsere Mömerzheimer Ostkurve natürlich wieder Schmankerl entdeckt. Oder ward Ihr etwa selber hier???? Der blau/weiße sieht mir verdächtig nach Euch aus....

Als Dankeschön für unsere lieben Nachbarn, die jetzt schon das zweite Paket mit Wintersachen, Fellresten und sonstigem Kram empfangen und für uns aufbewahren, haben wir eine kleine Überraschung. Lieber Bernd, wir haben einen schönen Trecker für Dich gefunden. Du darfst Dir jetzt von den beiden Schmuckstücken einfach eines aussuchen. Keine Bange – Andreas kriegt die doch wieder hin... der hat das ja schließlich gelernt.

Und zum Schluss noch ein paar neue Gesetze. Übrigens „fine“ ist die „Strafe“. Also beim nächsten Amerikabesuch aufgepasst: Steine bewegen kostet hier 100 Dollar.

da oben wollen wir hin

noch bin ich guten Mutes und zu Faxen aufgelegt

is this the way to amarillo???

so langsam geht uns die Puste aus...

...und Tilo muss schon wieder

langsam wird die Luft dünner

und dünner...

und dann sind wir doch oben angelangt

auf dem Gipfel von Harney Peak

Tilo fotografiert...

...denn ich kann die Kamera nicht mehr halten

und hier wieder beim Abstieg

Sylvia und Peter in Hill City????

etwa mit Freunden unterwegs??

Hunde müssen angeleint sein...

hier im Wald müssen sich sogar Pferde registrieren - sonst 100 Dollar

 

und kommt jaaaa nicht auf die Idee Steine zu bewegen!!!

 So! Bernd, jetzt hast Du die Qual der Wahl... also zwischen Pest und Cholera :-)

wer genau hinschaut, sieht die "for sale" Aufschrift