Sonntag, 07. Juni 2009
Gestern sind wir auf Maui gelandet. Nachdem eine ganze Horde Esel über den Golfplatz hergefallen war, haben wir doch so langsam unsere Koffer gepackt. Die Truthähne sind zum Abschied und zum letzten gemeinsamen Frühstück noch erschienen, dann ging es langsam los.
Unser Timing ist mittlerweile besser – also den Flug haben wir stressfrei bekommen. Wir haben ein urgemütliches Häuschen mit Meerblick gefunden. Bob ist auch schon eingeflogen. Bob verfolgt uns über alle Inseln. Er hat auf Kauai versucht auf unserem Balkon (während wir dort saßen) ein Nest zu bauen. Deshalb heisst er Bob – nach Bob dem Baumeister. Tja die ältere Generation von Euch Lesern wird den nicht kennen – aber fragt einmal ein paar Kinder aus der Nachbarschaft, die können Euch was über Bob erzählen.
Mal so ein paar Infos über Hawaii am Rande. Hawaii liegt in der Nähe des Äquators. Daher sind hier Tag und Nacht relativ gleich verteilt – in Stunden gerechnet. Gegen 19.30 geht hier die Sonne unter und um 20.00 Uhr ist es hier stockfinster. Das war am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da man es von zu Hause gewohnt ist, daß im Sommer erst gegen 21.30 die Sonne untergeht.
Das hawaiianische Alphabet hat nur 12 Buchstaben und das Apostroph (hier Okina genannt). Es gibt ausserdem: a. e, i, o, u, h, k, l, m, n, p und w. Dadurch haben wir etwas Schwierigkeiten mit den Ortsnamen – die Namen sind alle sehr ähnlich. Lahaina – Hanalei – Haleiwa – Pahoa – Kapoha - Pahala – Keaau – Kapoho. Oder sie sind fast unlesbar wie: Kamehameha – Alalakaiki – Haleakela – Honoapillani – Uluapakua…
ein Herde Esel auf dem Golfplatz
Bob der Baumeister - unser ständiger Begleiter
unsere Truthähne pünktlich zum Frühstück
hier noch einige "Inschriften" auf der schwarzen Lava
Maui von oben
Maui von drinnen
Die Blumen stehen hier am Straßenrand - man wirft Geld in eine Box und nimmt sich einen Strauß mit
nahh - sieht doch nett aus???